• Reisecode: 367

    Frankreich + Belgien mit Rad + Schiff

    Paris - Brügge / Brügge - Paris: Eine Radtour für alle Sinne

    • Es geht an der Seine, der Oise und Somme entlang und an Scarpe und Schelde, die in einem grenzüberschreitenden Naturpark fließen. Sie unternehmen interessante Spaziergänge durch die Städte: dabei stehen in Paris sehenswerte Parks, aber auch ein Besuch zu kleinen Art-Déco Städtchen wie Ham und Ronse auf dem Programm.

      Sie durchfahren Oudenaarde und Gent, das eine bedeutsame Rolle in der Textilindustrie hatte, und entdecken beeindruckende Kathedralen in alten Bischofsstädten wie Noyon, Cambrai und Tournai. Wir besuchen das quirlige Creil, die Kaiserstadt Compiegne und das Touristenstädtchen Péronne und kleine Orte, die Inspirationsquellen für berühmte Künstler wie van Eyck, Corot, Van Gogh und Permeke waren. Sie sehen die imposanten Überreste der Abteien von Royaumont, Our-champs, Marchiennes und St. Amand, besichtigen die Paläste von Chantilly, Compiegne und Blérancourt und bewundern die Schlösser von Pierrefonds und Péronne.

      Streckenprofil / Level 2

      Die Reise wird als Level 2 bewertet: Entspannt. Ruhiges und relaxtes Radfahren. Entfernungen mit über 50 Kilometer pro Tag. Ca. 5 stündige Radtouren. Kurze Anstiege mit bis zu 100 Höhenmetern. Gute physische Kondition ist wichtig.

      Routenverlauf Paris – Brügge (MS Zwaantje)

      Tag 1: Paris
      Die Einschiffung erfolgt ab 14:00 Uhr auf dem Schiff Zwaantje in Paris im Quai de Bercy, nahe des gleichnamigen Bahnhofs. Am Abend unternehmen Sie einen Spaziergang zur Notre-Dame Kathedrale und der Ile de la Cite.

      Tag 2: Paris - Bougival, ca. 35 km
      Während des Frühstücks macht das Schiff eine kleine Fahrt über die Seine durch das Pariser Stadtzentrum. Gegen 10:30 Uhr haben Sie die Möglichkeit von Bord zu gehen, um die Stadt zu besuchen. Sie können aber auch an einem ca. 5 km langen Stadtrundgang durch die schönen Grünanlagen des Parks de la Vilette, Buttes Chaumont en Belleville teilnehmen. Das Schiff fährt weiter und legt im Außenbezirk von Paris an. Mit dem öffentlichen Verkehrsmitteln (Tageskarte nicht inklusive, ca. € 3,-) erreichen Sie den Liegeplatz, gegen 17.30 Uhr können Sie an Bord kommen.

      Tag 3: Paris (Bougival) - Auvers-sur-Oise, ca. 38 km

      Nach dem Frühstück radeln Sie über ruhige Landstraßen entlang der Seine zum höher gelegenen St. Germain, wo Sie von den Gärten von Le Nôtre einen herrlichen Ausblick haben. Danach durch Waldgebiet nach Conflans mit Picknick an schöner Stelle. Weiter geht es nach einem kurzen Stop bei der Brücke von Pontoise, über die malerische Chemin des Monts zu der kleinen Kirche von Auvers, das durch Van Goghs Gemälden bekannt ist. Während eines Abendspaziergangs besuchen wir sein Grab.

      Tag 4: Auvers-sur-Oise - Beaumont - Creil, ca. 42 km
      Nach einem kurzen Aufenthalt in Beaumont können Sie zu einem Picknick bei der Abtei von Royaumont anhalten, die als eine der best erhaltenen aus dem 13. Jahrhundert gilt. Mittags erreichen Sie das zauberhafte Schloss Chantilly, ein prächtiges mit beeindruckender Kunstsammlung und mit großem Namen in der Pferdedressurwelt. Nach dem Abendessen Stadtrundgang durch das lebendige Provinzstädtchen Creil.

      Tag 5: Creil - Pont-Ste-Maxence - Compiegne, ca. 33 oder 48 km
      Während des Frühstücks bringt uns die Zwaantje nach Pont Saint Maxence. Von dort aus radeln Sie durch kleine Städtchen mit einem kurzen Stopp in Verberie. Danach durch Wälder zum Kastell Pierrefonds, dem führenden Restaurationsprojekt von Viollet le Duc. Abends besichtigen wir die historische Stadtmitte mit dem mittelalterlichen Marktplatz und den vielen kleinen Gassen.

      Tag 6: Compiegne - Pont l’Eveque, ca. 41 km

      Zunächst geht es nach l’Armistice de la Clairière, einer wichtigen Stadt im ersten Weltkrieg. Danach weiter über Tracy und der Abtei von Our-champs mit malerischer Ruine durch hügelreiches Waldgebiet nach Noyon mit seiner imposanten Kathedrale. Für eine längere Radtour können Sie nach Blérancourt fahren, wo ein charmantes Rathaus aus dem 17. Jahrhundert steht und ein kleiner Palast mit Blumengarten zu besichtigen ist.

      Tag 7: Pont l’Eveque - Haudival - Peronne, ca. 44 oder 54 km

      Heute setzen Sie ihre Reise auf und entlang des Canls du Nord fort. Der Bau dieses Kanals wurde bereits 1903 geplant, aber erst 1966 konnte die Arbeit vollendet werden. Er sollte den alten Canal de St. Quentin ersetzen, um besser Kohle aus den Minen in den Norden transportieren zu können. Der alte Kanal wurde 1801 im Auftrag Napoleons gebaut. Während des Frühstücks fährt sie das Schiff nach Haudival, wo die nächste Radtour beginnt. Sie führt durch ein sanft geschwungenes offenes Gelände über das Art-Deco Städtchen Ham und weiter entlang der Somme mit seinen malerischen Dörfern nach Peronne. Die Zwaantje liegt außerhalb dieses stimmungsvollen Städtchens mit seinem lauschigen Marktplatz, der Kirche, einem Kastell und dem fesselnden Musee de Grande Guerre.

      Tag 8: Péronne, Ruhetag

      Heute bleibt die Zwaantje in Peronne. Sie haben Zeit, um das Museum zu besuchen, ein bisschen durch den Ort zu bummeln oder eine Shoppingtour zu unternehmen. Abendessen in einem Restaurant ihrer Wahl. (nicht inkl., Restaurant-Empfehlungen an Bord verfügbar)

      Tag 9: Peronne - Ytres - Moevres, ca. 19 oder 45 km

      Der erste Teil Ihrer Radtour führt durch das Flusstal der Somme. Wir radeln weiter an der Somme entlang, um dann durch eine dünnbesiedelte, offene Hügellandschaft nach Ruyaulcourt zu gelangen. Der Canal du Nord besitzt zwei Tunnel, durch die das Schiff hindurchfahren muss. Der Tunnel von Ruyalcourt ist mit 4350 m Länge der größere Tunnel. Sobald alle an Bord sind, fährt die Zwaantje durch diesen Tunnel. Über diesem Tunnel befindet sich die Wasserscheide zwischen den Flüssen Escaut und Somme. Von dort aus fährt das Schiff darum wieder bergab Richtung Arleux. Liegeplatz im Außenbezirk Moeuvres.

      Tag 10: Moeuvres - Cambrai - Arleux, ca. 35 oder 51 km
      Heute besuchen Sie Cambrai, eine quirlige Provinzstadt mit denkmalgeschützten Gebäuden und einem schönen Park. Danach radeln Sie entlang des Moorgebietes von Chantraine zum ländlichen Arleux.

      Tag 11: Arleux - Doornik, ca. 57 km 
      Heute folgt die Zwaantje einige Stunden dem Canal du Grand Gabarit und passiert dabei die hemalige Industrieregion Nordfrankreichs. Alte Kohleminen und Stahlwerke säumen den Kanal. Die heutige Radtour beginnt in Arleux. Sie führt über weite landwirtschaftliche Flächen durch kleine Bergbaustädtchen nach Lewarde, wo einn Bergbaumuseum besucht werden kann. In Belgien angelangt, fahren Sie durch das sogenannte “weiße Land“. Die charmante kleine Festungsstadt Antoing liegt im Herzen dieser Region, in der seit der römischen Zeit Kalkstein abgebaut wurde. Unser heutiges Tagesziel heißt Doornik (französisch: Tournai), eine der ältesten Städte Belgiens. Sie befinden sich nun in Wallonien, dem französisch sprechenden Teil Belgiens, in dem alle Orte sowohl einen flämischen wie auch einen französischen Namen haben. Bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts wurde Doornik durch Frankreich regiert. Hier erreichte die Teppichweberei stets größere Bedeutung, während die Tuchindustrie an Einfluss verlor. In der Stadt gibt es mehrere Museen, die wunderschöne Beispiele aus dieser Zeit zeigen. 1940 wurde die Stadtmitte durch einen deutschen Luftangriff vollkommen zerstört und wurde danach wieder mit viel Sorgfalt aufgebaut. Hier ist besonders die Notre Dame Kathedrale (12. -13. Jahrhundert) einen Besuch wert, genau wie das Belfort, das um 1200 erbaut wurde.

      Tag 12: Doornik - Oudenaarde, ca. 41 oder 47 km

      Das Schiff fährt flussabwärts über die Schelde, wo man nach Überquerung der Sprachgrenze die Region Flandern erreicht. Ab hier wird flämisch gesprochen. Ihr heutiges Tagesziel heißt Oudenaarde. In früheren Zeiten lag diese kleine Stadt auf der Grenze zwischen dem französischen und deutschen Reich und wurde dadurch immer wieder in Kriege hineingezogen.

      Da es genau in der Schusslinie lag, gab es einen ständigen Aussichtsposten. Die Figur des bekanntesten Wachpostens, „Hanske de Krijger“, steht auf der Kuppel des prächtigen Rathauses.

      In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts zählt dieses mit Sandstein in später Brabanter Gotik gebautes Gebäude zu den schönsten Rathäusern Flanderns. Oudenaarde wurde auch als Stadt der Teppichweberei bekannt. Ihre Teppiche waren weltberühmt.

      Tag 13: Oudenaarde - Gent, ca. 41 km  

      Kurz, nachdem Sie zu Ihrer nächsten Tour in Oudenaarde aufgebrochen sind, können Sie einen kurzen Stopp bei den Ruinen der alten Abtei Ename einlegen, die an der Schelde lag. Sie folgen dem Fluss weiter Richtung Gent, Ihrem heutigen Tagesziel. Gent ist eine lebendige Universitätsstadt mit einer reichen Geschichte. Ursprünglich römisch, und am Zusammenfluss von Schelde und Leie gelegen, war Gent im späten 13. und frühen 14. Jahrhundert eine reiche Handels- und Textilstadt; wovon die Lakenhal, der Kathedrale und dem Rathaus Zeuge tragen. In der Lakenhalle (1425) wurden Stoffe gehandelt. Die bedeutsamste Kirche ist die St. Baafs Kathedrale, die in mehreren Jahrhunderten und verschiedenen Baustilen errichtet wurde. In der Kathedrale sind einige Meisterwerke mittelalterlicher Künstler zu besichtigen. Das berühmteste Gemälde ist hier wohl“ Die Anbetung des Lamm Gottes” von Jan van Eyck. Möglichkeit, um an einer Rundfahrt zur Stadtmitte teilzunehmen oder das alte Schloss Gravensteen zu besuchen.

      Tag 14: Gent - Aalterburg - Brügge, ca. 30 oder 40 km

      Während des Frühstücks bringt uns die Zwaantje nach Aalter. Dort steigen Sie auf’s Rad, um an Bäumen und Feldern und an kleinen Dörfern und Schlösschen entlang, zum Landsitz von Hertsberge zu fahren, wo man ein interessantes Landwirtschaftsmuseum besuchen kann. Frühzeitige Ankunft in Brügge, die wohl malerischste Stadt Flanderns, die vom 14. bis zum 16. Jahrhundert als eines der wichtigsten europäischen Banken- und Kunstzentrum galt.

      Tag 15: Brügge
      Nach dem Frühstück: Ende der Reise und Ausschiffung in Brügge.

      Routenverlauf Brügge – Paris (MS Zwaantje)

      Tag 1: Brügge

      Ankunft und Einschiffung in Brügge zwischen 13.00 und 14.00 Uhr. Nach der Begrüßung mit der Crew erfolgt die Fahrradverteilung mit einer anschließenden kurzen Testfahrt. Nach dem Dinner bietet der Reiseleiter einen Stadtrundgang durch die Altstadt an. Um Brügge gerecht zu werden, empfehlen wir, schon einen oder zwei Tage vorher anzureisen, damit man genügend Zeit hat, diese interessante Stadt zu erkunden. Diese Stadt wird auch „die Perle Flanderns“ genannt und gilt als eine der schönsten Städte Flanderns. Ihre mittelalterliche Innenstadt ist nahezu unberührt geblieben. Brügge war einst eine Weltstadt und auch Handels und Kunstzentrum, was noch an vielen Baudenkmälern zu erkennen ist.

      Tag 2: Brügge – Aalterbrug - Gent, ca. 37 oder 45 km

      Während des Frühstücks bringt uns die MS Zwaantje nach Beernem. Von hier aus radeln wir quer durch die flache Landschaft Westflanderns nach Gent, wo wir am frühen Mittag ankommen. Gent ist eine lebendige Universitätsstadt, die ebenfalls eine reiche Vergangenheit besitzt. Die Stadt entstand dort, wo in der römischen Zeit die Flüsse Leie und Schelde zusammenflossen. Die günstige Lage brachte über viele Jahre hinweg großen Wohlstand, der Ende des 13. bis zu Beginn des 14. Jahrhunderts seinen Höhepunkt erreichte. Die Tuchindustrie verhalf zu großem Reichtum. In der Innenstadt sind noch viele alte Patrizierhäuser erhalten geblieben. In der “Lakenhal”(1425) trafen sich die Stoffhändler und wickelten ihre Geschäfte ab. Die berühmteste Kirche ist die St. Baafs Kathedrale, die in mehreren Jahrhunderten in den jeweils entsprechenden Baustilen aufgebaut wurde. In der Kathedrale befindet sich eine Anzahl von Meisterwerken mittelalterlicher Gemäldekunst, wovon “Die Anbetung des Lamm Gottes” von Jan van Eyck das wohl Bekannteste ist.

      Tag 3: Gent – Oudenaarde, ca. 41 km

      Heute Morgen radeln wir von Gent entlang die Oberschelde nach Oudenaarde. Dieses kleine Städtchen lag früher auf der Grenze des französischen und deutschen Reiches und wurde dadurch oft von Kriegen getroffen. Da Oudenaarde damals mitten in der Schusslinie lag, gab es immer Wächter im Wachturm. Der bekannteste Wächter steht auch heute noch oben auf dem prachtvollen Rathaus: Hanske der Krieger. Das Rathaus wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts gebaut und ist eins der schönsten in Flandern. Der Stil ist brabantische Spätgotik, das verwendete Material ist Sandstein. Weiterhin ist Oudenaarde als Teppichweberstadt bekannt. Die Wandteppiche sind in der ganzen Welt bekannt. Bevor wir in Oudenaarde ankommen, besuchen wir eine interessante archäologische Fundstätte der alten Abtei Ename, an der Ostseite des Flusses Schelde.

      Tag 4: Oudenaarde – Doornik (Tournai), ca. 41-47 km

      Bevor wir Oudenaarde verlassen, besuchen wir das Rathaus. Danach folgen wir der Schelde flussaufwärts, passieren die Sprachgrenze und erreichen das wallonische Gebiet. Ab hier wird französisch gesprochen und die Dörfer und Städte haben französische Namen.
      Das heutige Ziel ist Doornik (oder auch Tournai), eine der ältesten Städte Belgiens. Bis zu Beginn des 17. Jahrhunderts gehörte Doornik zu Frankreich. Auch hier erhielt, genau wie in Oudenaarde, nach dem Verfall der Tuchindustrie die Teppichweberei große Bedeutung. In mehreren Museen der Stadt kann man sich prächtige Beispiele  anschauen. 1940 wurde die ganze Innenstadt durch einen deutschen Luftangriff zerstört, aber danach wieder liebevoll aufgebaut;  zu den sehenswerten Highlights gehören vor allem die Notre Dame Kathedrale (aus dem 12. und 13. Jahrhundert) und der Belfort-Turm, der um 1200 erbaut wurde.

      Tag 5: Doornik (Tournai) – Bleharies - Pont Malin, ca. 38-53 km 
      Während des Frühstücks fährt das Schiff in Richtung der französischen – belgischen Grenze durch das sogenannte “weiße Land”. Das nette Festungsstädtchen Antoing bildet das Zentrum des “weißen Landes”, wo schon seit römischen Zeiten Kalkstein gefördert wird. In der Nähe des Ortes Bleharies, bei der belgisch-französischen Grenze, beginnt unsere Fahrradtour. Direkt hinter der Grenze teilen sich die Routen. Die kürzere Strecke führt durch ein Waldgebiet und beinhaltet den Besuch der Stadt St.Amand-Les-Eaux. Die längere Tour verläuft mehr über weites Land und durch kleine Bergbaustädte Richtung Lewarde, wo ein Bergbaumuseum besucht werden kann. Das Schiff befährt in Frankreich nicht länger die Schelde, sondern einen großen Kanal, der nach Duinkerken führt. Diese Region ist für seine Metallindustrie bekannt. Wir übernachten bei der großen Schleuse von Pont Malin.

      Tag 6:  Pont Malin - Thun l’ Eveque - Honnecourt, ca. 31 oder 59 km

      Während des Frühstücks verlassen wir den großen Kanal und biegen links in den Kanal von St. Quentin ein. Hier fühlt sich die Fleur zu Hause, da die Abmessungen ihres Schiffsrumpfes auf den Zentimeter genau auf die der hiesigen Schleusen abgestimmt sind, sodass hier nur kleinere Schiffe fahren können. Der ruhige Kanal erinnert an die reiche Vergangenheit der Schifffahrt. Um die Kohle aus den Minen in den Süden zu bringen, beschloss Napoleon 1801 den Bau dieses Kanals. Ab Thun l’Évêque fahren wir mit dem Fahrrad Richtung Cambrai, eine ehemalige römische Provinzhauptstadt und ein wichtiger Wallfahrtsort. Sehenswert sind hier die eindrucksvoll restaurierten Bauwerke der Stadtfestung, die unter Karl V. angelegt wurden. Ab Cambrai fahren wir mit dem Fahrrad nach Marcoing und von dort weiter durchs Scheldetal (l’Escaut auf Französisch). Wir kommen an der alten Abtei von Vaucelles vorbei und erreichen unser heutiges Endziel Honnecourt.

      Tag 7: Honnecourt - Tunnel von Riqueval - St. Quentin, ca. 30 oder 66 km

      Der St. Quentin Kanal wurde unter der Regierung Napoleons angelegt. Da es einige große Höhenunterschiede gab, war es notwendig einige Tunnel zu graben. Der längste Tunnel heißt Riqueval und ist 5.670 Meter lang. Heute werden wir mit der Fleur diesen Tunnel passieren. Damals wie heute werden die Schiffe hier noch immer mit einem (heute elektrisch angetriebenen) Schleppboot in zwei Stunden durch den Tunnel gezogen. Über dem Tunnel befindet sich die Wasserscheide zwischen den Flüssen der Escaut (Schelde) und der Somme. Ab hier fahren wir nun auch wieder bergab in Richtung St. Quentin. Falls Sie sich für die längere Tour entschieden haben, verlassen Sie schon vor dem Tunnel das Schiff, um die Radtour anzutreten, wo Sie auf halben Wege in Péronne das eindrucksvolle Museum über den ersten Weltkrieg besuchen können. Kurz nach dem Tunnel beginnt die kurze Fahrradtour. Endziel ist St. Quentin, wo Sie auch den Samstag verbringen. Eine Stadt, die im 2. Jahrhundert an einer Kreuzung römischer Straßen entstand. Die quirlige Provinzhauptstadt an der Aisne erreichte ihre Bekanntheit als Wallfahrtsort um die Gruft St. Quentins. Die gotische Basilika wurde zwischen 1230 und dem 15. Jahrhundert mit einem einzigartigen doppelten Querschiff gebaut. Das Rathaus ist ein Juwel aus dem 16. Jahrhundert, mit einer prächtigen Fassade im spätgotischen Stil.

      Tag 8: St. Quentin

      Heute bleibt die Fleur in St. Quentin. Bei ausreichendem Interesse wird ein Busausflug zum Sommetal angeboten, wo im 1. Weltkrieg schwere Kämpfe stattfanden. Sie können aber auch eine Bummel- und Shoppingtour durch St. Quentin unternehmen. Heute gibt es kein Abendessen an Bord. Sie können eines der französischen Restaurants von St. Quentin besuchen.

      Tag 9: St. Quentin - Castres - Chauny, ca. 34 km

      Während des Frühstücks fährt die Fleur in südwestliche Richtung zum Somme-Tal. Heute fahren wir mit dem Fahrrad durch die ruhige Somme-Region nach Ham. Die Fleur setzt heute ihre Reise über den alten Kanal St. Quentins nach Chauny fort. Radfahrer und Schiff treffen sich wieder in Chauny.

      Tag 10: Chauny - Bretigny - Compiègne, ca. 48-52 km

      Von Chauny aus setzen wir Kurs auf Compiègne. Vormittags verbringen Sie etwas Zeit in Noyon, wo Sie eine der ältesten Kathedralen des Landes besuchen können. Die Fahrradtour führt durch den Wald von Ourscamp und kreuzt den Fluss Aisne nach „Clairière de l’Armistice“, einem Ort, wo die französischen und deutschen Generäle den Vertrag unterschrieben, der das Ende des ersten Weltkriegs besiegelte. Wir können dort ein kleines, aber interessantes Museum besuchen. Danach erreichen wir schon bald Compiègne. Die Stadt verdankt seinen architektonischen Reichtum der Nähe zu Paris und den ausgedehnten Wäldern, in denen die französischen Könige gerne verweilten. Sehenswert ist das Château de Compiègne mit seinen herrlichen Gärten.

      Tag 11: Compiègne – Creil, ca. 45-60 km

      Heute fahren Sie mit dem Rad durch den Wald südlich von Compiègne und wir folgen der Oise weiter flussabwärts in Richtung Creil. Die längere Route beinhaltet noch einen Abstecher zur kleinen Stadt Pierrefonds, wo man einen herrlichen Blick auf das gleichnamige, märchenhafte Schloss hat. Kurz vor Pont Ste. Maxence kommen wir an der Abtei von Moncel vorbei, die 1309 von König Philips dem Schönen gestiftet wurde. Pont Ste. Maxence verdankt seinen Namen der Tatsache, dass es hier schon sehr früh eine Brücke über der Oise gab und ein beliebter Übernachtungsort für Kaufmannsleute und Könige war, die auf dem Weg zwischen Paris und Flandern waren.

      Tag 12:  Creil – Beaumont -  Auvers sur Oise, ca. 42-57 km

      Sie verlassen mit dem Rad die geschäftige Stadt Creil und fahren zum zauberhaften Chantilly mit seinem berühmten Schloss, das auch für seine Pferderennbahn und den königlichen Stallungen bekannt ist. Nach diesem Besuch setzen Sie die Tour durch ein schönes Waldgebiet fort und erreichen etwas weiter die Abtei von Royaumont. Bei der kürzeren Tour gehen Sie bei Beaumont wieder aufs Schiff. Bei der längeren Tour überqueren wir den Fluss Oise in Richtung Auvers-sur- Oise, wo Vincent van Gogh seine letzten Tage verbrachte. Hier befindet sich auch sein Grab, daSie abends besuchen können. Diese Gegend war bei vielen impressionistischen Künstlern sehr beliebt.

      Tag 13:  Auvers sur Oise – Paris (Bougival), ca. 39 km

      Nachdem Sie gestern spät in Auvers angekommen sind, haben Sie nun etwas Zeit, um sich in Auvers auf die Spuren Vincent van Goghs zu begeben. Dann nähern wir uns mit dem Rad und mit vielen impressionistischen Eindrücken im Gepäck, der Hauptstadt des Lichts. Lunch in Conflans-Sainte-Honorine, wo die Oise und die Seine zusammenfließen. Seit dem 19. Jahrhundert ist Conflans ein wichtiges Schifffahrtzentrum Nordfrankreichs. Mittags geht es weiter nach St.Germain-en-Laye. zum Palast, wo wir eine schöne Aussicht über Paris haben. Wir fahren mit dem Fahrrad am Fluss entlang weiter nach Bougival, wo wir übernachten.

      Tag 14: Paris (Bougival) – Paris

      Heute fahren wir schließlich die Seine stromaufwärts nach Paris. Jetzt dauert es nicht mehr lange, aber es gibt noch einige große Schleifen in der Seine. Der Liegeplatz der Zwaantje befindet sich in der Mitte der Stadt. Sie können den Rest des Tages nach eigenen Wünschen gestalten. Entdecken Sie die Stadt mit der Metro oder mit dem Bus, der Sie zu allen Sehenswürdigkeiten führt.

      Tag 15: Paris

      Ende Ihrer Reise. Ausschiffung nach dem Frühstück, bis 09.30 Uhr.

      Routenverlauf Paris – Brügge (MS Fleur)

      Tag 1: Paris

      Ankunft und Einschiffung um 14:00 Uhr. Ihr findet die Fleur inmitten von Paris, in der Nähe der Place de la Bastille. Danach Informationstreffen und Vorstellung der Crew. Gegen 15:00 Uhr legt das Schiff ab, durchfährt das Stadtzentrum und kommt dabei an Sehenswürdigkeiten wie dem Louvre, dem Museum d’Orsay und dem Eiffelturm vorbei. Am späten Nachmittag findet ein Meeting mit Sicherheitshinweisen und einem Begrüßungsgetränk statt. Das Schiff fährt während des Abendessens weiter nach Bougival, einem Außenbezirk von Paris. Nach dem Abendessen wird ein kurzer Spaziergang angeboten.

      Tag 2: Paris (Bougival) - Auvers-sur-Oise, ca. 38 km

      Die erste Radtour beginnt nach dem Frühstück und führt nach St. Germain-en-Laye. Von dort spaziert ihr hoch zum Palast und genießt vom Palastgarten aus die wunderschöne Aussicht über Paris. Anschließend fahrt ihr nach Conflans-Sainte-Honorine, wo die Oise und die Seine zusammenfließen. Seit dem 19. Jahrhundert ist Conflans eines der wichtigsten Schifffahrtzentren Nordfrankreichs. Tagesziel ist Auvers-sur-Oise, wo Vincent van Gogh seine letzten Lebenstage verbrachte und wo er und sein Bruder Theo auf dem örtlichen Friedhof begraben sind. Diese Gegend war bei vielen impressionistischen Malern beliebt. Nach das Abendessen gibt es einen Abendspaziergang zum Grab von van Gogh.

      Tag 3: Auvers-sur-Oise - Beaumont - Creil, ca. 42 km

      Frühstück während der Schiffsfahrt nach Beaumont. Die heutige Radtour startet in Beaumont, bei der ihr der Oise stromaufwärts folgt. Ihr kommt an der Abtei von Royaumont und später an Chantilly mit seinem berühmten Schloss entlang. Das heutige Ziel heißt Creil, ein Provinzstädtchen, das im 19. Jahrhundert wegen seiner Feinkeramik bekannt wurde.

      Tag 4: Creil - Pont-Ste-Maxence - Compiegne, ca. 33 oder 48 km

      Während des Frühstücks fährt das Schiff nach Pont-Ste-Maxence. Hier beginnt eure heutige Radtour. Dieses Städtchen verdankt seinen Namen der schon sehr früh erbauten Brücke über der Oise. Pont-Ste-Maxence wurde dadurch ein Übernachtungsplatz für Kaufleute und Könige, die auf dem Weg von Paris nach Flandern waren. Später fahrt ihr an der Abtei von Moncel vorbei, die 1309 von König Philips dem Schönen gestiftet wurde. Bevor ihr den heutigen Übernachtungsplatz in Compiègne erreicht, fahrt ihr durch den Wald an der südlichen Seite der Stadt. Die längere Route führt durch den Wald und außerdem durch die kleine Stadt Pierrefond, wo ihr die Außenansicht des eindrucksvollen Schlosses bewundern könnt. Compiègne verdankt ihren architektonischen Reichtum der Nähe zu Paris und der waldreichen Umgebung, in denen die französischen Könige so gerne jagten und verweilten. Hier sollte man sich nicht einen Besuch der sehr sehenswerten, bezaubernden Gärten des Château de Compiègne entgehen lassen.

      Tag 5: Compiegne - Pont l’Eveque - Chauny, ca. 41 km

      Heute verlasst ihr die Oise und setzt eure Reise über das Kanalsystem fort, welches Frankreich mit Belgien verbindet. Die Fahrradtour führt zunächst durch die Wälder von Compiègne nach “Clairière de l’Armistice”, wo französische und deutsche Generäle den Vertrag unterschrieben, der das Ende des 1.Weltkriegs besiegelte. Ihr könnt dort ein kleines, aber interessantes Museum besuchen. Später überquert ihr den Fluss Aisne und fahrt durch den Wald von Ourscamp. Nachmittags habt ihr etwas Zeit in Noyon, wo ihr auch eine der ältesten Kathedralen des Landes besuchen könnt. Anschließend fahrt ihr wieder mit dem Rad zurück zum Kanal in Pont l’Évêque, wo euch das Schiff bereits erwartet. Jetzt erstmal auf der Fahrt nach Chauny die Beine auf dem Sonnendeck ausstrecken.

      Tag 6: Chauny - St.Quentin, ca. 41 oder 54 km

      Die Fleur setzt ihre Reise heute über den alten Kanal von St. Quentin fort. Hier fühlt sich die Fleur zu Hause, da die Abmessungen des Schiffes bis auf den Zentimeter genau in die hiesigen Schleusen passt. Der kleine Kanal strahlt Ruhe aus und erinnert an die reiche Vergangenheit der Schifffahrt. Um die Kohle aus den Minen in den Süden zu bringen, beschloss Napoleon 1801 den Bau dieses Kanals. Die Radtour geht über kleine Dörfer durch das ruhige Tal der Somme. Endziel ist St. Quentin, eine Stadt die bereits im 2. Jahrhundert an einer Kreuzung römischer Straßen entstand. Die quirlige Provinzhauptstadt an der Aisne erreichte ihre Bekanntheit als Wallfahrtsort um die Gruft St. Quentins. Die gotische Basilika wurde zwischen 1230 und dem 15. Jahrhundert mit einem einzigartigen doppelten Querschiff gebaut und besitzt Fenster aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Das Rathaus mit seiner prächtigen Fassade im spätgotischen Stil ist ein Juwel aus dem 16. Jahrhundert.

      Tag 7: St. Quentin

      Heute bleibt die Fleur in St. Quentin. Bei ausreichendem Interesse wird ein Busausflug zum Somme-Tal angeboten, wo im 1. Weltkrieg schwere Kämpfe stattfanden. Ihr könnt aber auch eine Bummel- und Shoppingtour durch St. Quentin unternehmen. Heute gibt es kein Abendessen an Bord. Ihr könnt eines der französischen Restaurants von St. Quentin besuchen.

      Tag 8: St. Quentin - Tunnel von Riqueval - Honnecourt, ca. 36 oder 66 km

      Der St. Quentin Kanal wurde unter der Regierung Napoleons angelegt. Da es in dieser Region einige große Höhenunterschiede gibt, war es notwendig, einige Tunnel zu graben. Der längste Tunnel heißt Riqueval und misst 5.670 Meter. Heute werden wir mit der Fleur diesen Tunnel passieren: ein einmaliges Erlebnis! Damals wie heute werden die Schiffe hier noch immer mit einem elektrisch angetriebenen Schleppboot in zwei Stunden durch den Tunnel gezogen. Über dem Tunnel befindet sich die Wasserscheide zwischen den Flüssen Escaut (Schelde) und Somme. Ab hier fahrt ihr nun auch wieder bergab in Richtung Belgien. Am Tunnel befindet sich ein kleines Museum. Ihr übernachtet im kleinen Dorf Honnecourt.

      Tag 9: Honnecourt - Cambrai - Pont-Malin, ca. 39 oder 58 km

      Die Fleur folgt weiter ihren Weg über den Kanal St. Quentin. Eure Radtour führt zunächst an der alten Abtei von Vaucelles vorbei, die ihr auch besuchen könnt. Danach besucht ihr Cambrai, eine ehemalige römische Provinzhauptstadt und ein wichtiger Wallfahrtsort. Erst ab 1677 gehörte Cambrai zu Frankreich. Sehenswert sind hier die eindrucksvoll restaurierten Bauwerke der Stadtfestung, die unter Karl V. angelegt wurden, das alte Stadttor von 1300, das sogenannte spanische Haus und die daneben stehende Kathedrale. Am Nachmittag verlasst ihr den alten Kanal von St. Quentin und folgt dem großen Kanal „du Grand Gabarit” nach Pont Malin, wo ihr die Nacht verbringt.

      Tag 10: Pont-Malin - Doornik, ca. 43 oder 57 km

      Ab Pont Malin seid ihr zuerst noch einige Stündchen auf dem „Canal du Grand Gabarit“ unterwegs, der seit jeher als ein großes Industriegebiet Frankreichs gilt. Alte Minen und Stahlfabriken flankieren den Kanal. Eure Radroute folgt heute einem Teil der alten Pilgerroute nach Santiago de Compostela. Die Fleur passiert in Mortagne die französische und etwas später in Bleharies auch die belgische Grenze. Kurz nach der Grenze, in Denain, startet eure Radtour.
      Ihr fahrt durch das sogenannte „Witte Land“. Das nette Festungsstädtchen Antoing bildet das Zentrum dieses Gebiets, wo schon seit der Römerzeit (weißer) Kalkstein gefördert wird. Euer heutiges Ziel ist Doornik (französisch: Tournai), eine der ältesten Städte Belgiens. Hier befindet ihr euch in der Provinz Wallonien, in der alle Dörfer und Städte sowohl französische wie auch flämische Namen besitzen. Bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts wurde Doornik unter französischer Flagge verwaltet. Genau wie in Oudenaarde wurde auch hier nach dem Niedergang der Tuchindustrie die Teppichweberei ein wichtiger Wirtschaftszweig. In verschiedenen Museen der Stadt sind prachtvolle Beispiele anzuschauen. 1940 wurde die ganze Stadtmitte durch einen deutschen Luftangriff vollkommen zerstört, doch später mit einer schönen und gelungenen Stadtrenovierung wieder aufgebaut. Vor allem die ‘Notre Dame’ Kathedrale (12. und 13. Jahrh.)
      ist eine Sehenswürdigkeit. Aber auch das Belfort, das rund 1200 erbaut wurde, ist sicher einen Besuch wert.

      Tag 11: Doornik - Oudenaarde, ca. 41 oder 47 km

      Ihr folgt nun dem Fluss Schelde weiter stromabwärts und erreicht die Sprachgrenze zur Provinz Flandern. Ab hier wird flämisch gesprochen. Euer Tagesziel ist Oudenaarde: Dieses kleine Städtchen lag früher auf der Grenze des französischen und deutschen Reichs und wurde dadurch auch oft Angriffsziel in Kriegen. Weil Oudenaarde öfters in der Schusslinie lag, stand immer jemand auf dem Aussichtsposten. Der bekannteste Wächter steht noch heute auf dem prachtvollen Rathaus: „Hanske de Krijger“. Das Rathaus wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts gebaut und gilt als eines der schönsten Rathäuser Flanderns. Es ist im Stil der brabantischen Spätgotik aus Sandstein erbaut. Weiterhin ist Oudenaarde als Teppichweberstadt bekannt. Die Wandteppiche sind weltberühmt. Kehrt bei einer berühmten belgischen Bierbrauerei ein und löscht in der Brauerei von Liefmans euren Durst.

      Tag 12: Oudenaarde - Gent, ca. 41 km

      Ihr folgt der Schelde Richtung Gent, einer lebendigen Universitätsstadt mit reicher Vergangenheit. Bevor ihr dort ankommt, könnt ihr noch eine interessante archäologische Ausgrabung einer alten Abtei bei Ename besuchen. Gent entstand bereits in der Römerzeit, am Zusammenfluss der Flüsse Leie und Schelde. Die günstige Lage verhalf ihr über viele Jahre hinweg zu großem Wohlstand, dessen Höhepunkt Ende des 13., Anfang des 14. Jahrhunderts stattfand. Die Tuchindustrie brachte großen Reichtum. In der Tuchhalle (1425) trafen sich die Tuchhändler. In der Innenstadt sind noch viele schöne Patrizierhäuser erhalten. Die prominenteste Kirche ist hier die St. Baafs Kathedrale, die in mehreren Jahrhunderten in verschiedenen Baustilen aufgebaut wurde. In der Kathedrale hängen einige Meisterwerke der mittelalterlichen Kunst, wovon „Die Anbetung des Lamm Gottes“ von Jan van Eyck wohl das Bekannteste ist. Wenn ihr möchtet, könnt ihr noch eine Fahrt durch die schönen Grachten unternehmen oder die Burg Gravensteen besuchen.

      Tag 13: Gent - Aalterburg - Brügge, 30 oder 40 km

      Während ihr frühstückt, fährt die Fleur über den Kanal Gent-Brügge nach Aalterbrug. Eure Radtour startet außerhalb der Stadt durch die flache Landschaft von Westflandern nach Brügge. Brügge, die auch das „Venedig des Nordens“ genannt wird, ist wohl die schönste der flämischen Städte. Ihre mittelalterliche Altstadt ist nahezu unberührt geblieben. Brügge war einst eine Weltstadt und auch ein Handels- und Kunstzentrum, was man noch an vielen Stellen erkennen kann. Sie ist aber auch eine sehr lebendige Stadt, in der man gut shoppen und ausgehen kann. Nach dem Abendessen gibt es einen Stadtrundgang.

      Tag 14: Brügge, ca. 22 oder 40 km

      Heute bleibt die Fleur in Brügge. Die Reiseleitung bietet heute eine kürzere oder längere Radtour durch die schöne Umgebung der Stadt an. Ihr könnt den Tag aber auch in Brügge verbringen, um euch die Stadt anzuschauen, ein Museum zu besuchen, zu shoppen oder um in einem der Straßencafés ein herrliches Bier zu genießen.

      Tag 15: Brügge

      Ende Ihrer Reise. Ausschiffung nach dem Frühstück, bis 9.30 Uhr.

      Routenverlauf Brügge – Paris (MS Fleur)

      Tag 1: Brügge

      Einschiffung zwischen 13.00 & 14.00 Uhr im Zentrum von Brügge. Nach der Begrüßung mit der Crew erfolgt die Fahrradverteilung mit einer anschließenden kurzen Testfahrt. Nach dem Dinner bietet der Reiseleiter einen Stadtrundgang durch die Altstadt an.
      Um Brügge gerecht zu werden, empfehlen wir, schon einen oder zwei Tage vorher anzureisen, damit man genügend Zeit hat, diese interessante Stadt zu erkunden. Brügge wird auch „die Perle Flanderns“ genannt und gilt als eine der schönsten Städte Flanderns. Ihre mittelalterliche Innenstadt ist nahezu unberührt geblieben. Sie war einst eine Weltstadt und ein großes Handels und Kunstzentrum, was noch an vielen Baudenkmälern zu erkennen ist.

      Tag 2: Brügge - Aalterburg - Gent, ca. 37 oder 45 km

      Nach dem Frühstück geht’s aufs Rad. Sie durchkreuzen zauberhafte Waldgebiete und Weideflächen. Auf halber Strecke des Kanals, zwischen Brügge und Gent, erwartet Sie bereits das Schiff. Wenn alle an Bord sind, wird der Anker eingeholt und die Fahrt nach Gent fortgesetzt. Am Abend können Sie die historische Innenstadt Gents mit einer wunderbaren Grachtentour erkunden. Gent ist eine lebendige Universitätsstadt, die ebenfalls eine reiche Vergangenheit besitzt. Die Stadt entstand dort, wo in der römischen Zeit die Flüsse Leie und Schelde zusammenflossen. Die günstige Lage brachte über viele Jahre hinweg großen Wohlstand, der Ende des 13. bis zu Beginn des 14. Jahrhunderts seinen Höhepunkt erreichte. Die Tuchindustrie verhalf zu großem Reichtum. In der Innenstadt sind noch viele alte Patrizierhäuser erhalten geblieben. In der “Lakenhal”(1425) trafen sich die Stoffhändler und wickelten ihre Geschäfte ab.
      Die berühmteste Kirche ist die St. Baafs Kathedrale, die in mehreren Jahrhunderten in den jeweils entsprechenden Baustilen aufgebaut wurde. In der Kathedrale befindet sich eine Anzahl von Meisterwerken mittelalterlicher Gemäldekunst, wovon “Die Anbetung des Lamm Gottes” von Jan
      van Eyck das wohl Bekannteste ist.

      Tag 3: Gent – Oudenaarde, ca. 41 km

      Heute Morgen können Sie mit dem Rad noch einmal die Innenstadt von Gent besuchen, um diese pulsierende und schöne Stadt zu erleben. Später am Vormittag setzen Sie Ihre Radtour Richtung Oudenaarde fort. Dieses kleine Städtchen lag früher auf der Grenze des französischen und deutschen Reiches und wurde dadurch oft von Kriegen getroffen. Da Oudenaarde damals mitten in der Schusslinie lag, gab es immer Wachposten. Der bekannteste Wächter steht auch heute noch oben auf dem prachtvollen Rathaus: „Hanske der Krieger“. Das Rathaus wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts gebaut und ist eins der schönsten in Flandern. Der Stil ist Brabanter Spätgotik, das verwendete Material ist Sandstein. Weiterhin ist Oudenaarde als Teppichweberstadt bekannt. Ihre Teppiche waren weltberühmt. Bevor Sie Oudenaarde erreichen, machen Sie noch einen Abstecher zur interessanten archäologischen Fundstätte des alten Klosters Ename, das an der Ostseite der Schelde gelegen war.

      Tag 4: Oudenaarde – Doornik (Tournai), ca. 41 oder 47 km
      Bevor wir Oudenaarde verlassen, besuchen wir das Rathaus. Danach folgen wir der Schelde flussaufwärts, passieren die Sprachgrenze und erreichen das wallonische Gebiet. Ab hier wird französisch gesprochen und die Dörfer und Städte haben französische Namen. Das heutige Ziel ist Doornik (oder auch Tournai), eine der ältesten Städte Belgiens. Bis zu Beginn des 17. Jahrhunderts gehörte Doornik zu Frankreich. Auch hier erhielt, genau wie in Oudenaarde, nach dem Verfall der Tuchindustrie die Teppichweberei große Bedeutung. In mehreren Museen der Stadt kann man sich prächtige Beispiele anschauen. 1940 wurde die ganze Innenstadt durch einen deutschen Luftangriff zerstört, aber danach wieder liebevoll aufgebaut; zu den sehenswerten Highlights gehören vor allem die Notre Dame Kathedrale (aus dem 12. und 13. Jahrhundert) und der Belfort-Turm, der um 1200 erbaut wurde.

      Tag 5: Doornik - Bleharies - Arleux, ca. 47 km

      Während des Frühstücks fährt das Schiff in Richtung der belgisch-französischen Grenze durch das sogenannte “weiße Land”, wo schon seit römischen Zeiten Kalkstein gefördert wird. In Nähe des Ortes Bleharies an der Grenze beginnt unsere Fahrradtour. Die Route führt über weitläufiges Agrarland und durch kleine Bergbaustädte nach Lewarde, wo ein Bergbaumuseum besucht werden kann. Ihr heutiger Übernachtungsort ist Arleux.

      Tag 6: Arleux - Ruyaulcourt, ca. 35 oder 51 km

      Das Schiff verlässt den großen Kanal, um auf dem Canal du Nord weiterzufahren. Der Bau dieses Kanals wurde bereits 1903 geplant, aber erst 1966 konnte die Arbeit vollendet werden. Er sollte den alten Canal de St. Quentin ersetzen, um besser Kohle aus den Minen in den Norden transportieren zu können. Der alte Kanal wurde 1801 im Auftrag Napoleons gebaut. Die Radtour führt Sie zur Stadt Cambrai, einer ehemaligen römischen Provinzhauptstadt und zudem ein wichtiger Wallfahrtsort. Sehenswert sind hier die eindrucksvoll restaurierten Bauwerke der Stadtfestung, die unter Karl V. angelegt wurden. Später fahren wir mit dem Rad durch das Marschland von Chantraine zum ländlichen Ruyaulcourt.

      Tag 7: Ruyalcourt - Peronne, ca. 19 oder 45 km

      Der Canal du Nord besitzt zwei Tunnel, durch die das Schiff hindurchfahren muss. Der Tunnel von Ruyalcourt ist mit 4350 m Länge der größere Tunnel. Heute fährt die Zwaantje durch diesen Tunnel. Über diesem Tunnel befindet sich die Wasserscheide zwischen den Flüssen Escaut (Schelde) und Somme. Von dort aus fährt das Schiff darum wieder bergab Richtung Péronne. Mit dem Fahrrad setzen wir unsere Tour durch das Sommetal fort und fahren durch die spärlich besiedelte, weitläufige und hügelige Landschaft. Danach geht es weiter nach Péronne. Die Straße zwischen Bapaume und Péronne war Ende des ersten Weltkriegs die Schlachtfront im Somme Gebiet. Die Radtour endet in Péronne.

      Tag 8: Peronne

      Heute bleibt das Schiff in Péronne liegen. Die Zwaantje liegt nur etwas außerhalb dieses charmanten Städtchens mit seinem zauberhaften Marktplatz, der Kirche, der Schlossruine und dem faszinierenden Grand Guerre Museum. Heute gibt es kein Abendessen an Bord. Sie können in der Stadt in einem der vielen Restaurants essen gehen.

      Tag 9: Peronne - Epenancourt - Noyon - Pont l’Eveque, ca. 40 oder 50 km

      Während des Frühstücks bringt Sie die Zwaantje zum kleinen Örtchen Épénancourt Dort steigen wir aufs Rad, um zu einer langen Strecke durch die leicht hügelige, weitläufige Landschaft zur Art-Déco Stadt Ham und entlang der Somme und malerischen Dörfern aufzubrechen. Das heutige Endziel ist Noyon mit seiner imposanten Kathedrale.

      Tag 10: Pont l’Eveque - Compiegne, ca. 33 oder 57 km

      Von Pont l’Évêque aus geht es weiter nach Compiègne. Diese Stadt liegt an der Oise. Compiègne verdankt seinen architektonischen Reichtum der Nähe zu Paris und den ausgedehnten Wäldern, in denen die französischen Könige gerne verweilten. Sehenswert ist das Château de Compiègne mit seinen herrlichen Gärten. Die Fahrradtour führt durch den Wald von Ourscamp und kreuzt den Fluss Aisne nach “Clairière de l’Armistice, einem Ort, wo die französischen und deutschen Generäle den Vertrag unterschrieben, der das Ende des ersten Weltkriegs besiegelte. Wir können dort ein kleines, aber interessantes Museum besuchen.

      Tag 11: Compiègne – Creil, ca. 45-60 km

      Heute radeln Sie zunächst durch den Wald südlich Compiègne, um dann weiter der Oise flussabwärts in Richtung Creil zu folgen. Die längere Route beinhaltet noch einen Abstecher zur Stadt Pierrefonds, wo man einen herrlichen Blick auf das gleichnamige, märchenhafte Schloss hat. Kurz vor Pont Ste. Maxence kommen wir an der Abtei von Moncel vorbei, die 1309 von König Philips dem Schönen gestiftet wurde. Pont Ste. Maxence verdankt seinen Namen der Tatsache, dass es hier schon sehr früh eine Brücke über der Oise gab und ein Übernachtungsort für Kaufmannsleute und Könige wurde, die auf dem Weg zwischen Paris und Flandern waren.

      Tag 12: Creil – Beaumont - Auvers-sur-Oise, ca. 42 oder 57 km

      Sie verlassen mit dem Rad die geschäftige Stadt Creil und fahren zum zauberhaften Chantilly mit seinem berühmten Schloss, das auch für seine Pferderennbahn und den königlichen Stallungen bekannt ist. Nach diesem Besuch setzen Sie die Tour durch ein schönes Waldgebiet fort und kommen an der Abtei von Royaumont vorbei. Bei der kürzeren Tour gehen Sie bei Beaumont wieder aufs Schiff. Bei der längeren Route überqueren wir den Fluss Oise in Richtung Auvers-sur Oise, wo Vincent van Gogh seine letzten Tage verbrachte. Hier befindet sich auch sein Grab, das Sie abends besuchen können. Diese Gegend war bei vielen impressionistischen Künstlern sehr beliebt.

      Tag 13: Auvers-sur-Oise - Paris (Bougival), ca. 39 km

      Nachdem Sie gestern spät in Auvers angekommen sind, haben Sie nun etwas Zeit, um sich in Auvers auf die Spuren Vincent van Goghs zu begeben. Dann nähern wir uns mit dem Rad und mit vielen impressionistischen Eindrücken im Gepäck, der Hauptstadt des Lichts. In Conflans- Sainte-Honorine, wo die Oise und die Seine zusammenfließen, gibt es etwas Zeit für eine kleine Lunchpause. Seit dem 19. Jahrhundert ist Conflans ein wichtiges Schifffahrtzentrum Nordfrankreichs. Mittags geht es weiter nach St.Germain-en-Laye, wo wir eine schöne Aussicht über Paris haben. Wir fahren mit dem Fahrrad weiter am Fluss entlang nach Bougival, wo wir übernachten.

      Tag 14: Paris (Bougival) - Paris

      Heute fahren wir schließlich die Seine stromaufwärts nach Paris. Jetzt dauert es nicht mehr lange, aber es gibt noch einige große Schleifen in der Seine. Wir kommen am Eiffelturm, am Louvre, am Museum d’Orsay, an der Insel de la Cité und an der Notre Dame vorbei. Der Liegeplatz der Fleur befindet sich im Port d’Arsenal, in der Nähe vom Place de la Bastille. Frühstück während der Fahrt. Sie können der Rest des Tages nach eigenen Wünschen gestalten. Entdecken Sie die Stadt mit der Metro oder mit dem Bus, der Sie zu allen Sehenswürdigkeiten führt.

      Tag 15: Paris

      Ende Ihrer Reise. Ausschiffung nach dem Frühstück, bis 9.30 Uhr.

       

      Wichtiger Hinweis

      Aufgrund unterschiedlicher Wind- und Wetterverhältnisse, sowie organisatorischer Notwendigkeiten behalten wir uns Änderungen des Routenverlaufs vor.

    • ANREISE - PARKEN - ABREISE

      FLUG-ANREISE

      Flughafen: Paris / Charles de Gaulle (CDG), Paris / Orly (ORY), Brüssel Zaventem (BRU), Brüssel Charleroi (CRL)

      Tourstart in Paris: Von Paris Est mit der U-Bahn Linie 5 Richtung Place d‘Italie und aussteigen am Station Quai de la Rapée. Weiter zu Fuß oder per Taxi zur Anlegestelle.
      Tourstart in Brügge: Am besten benützen Sie für diese Reise den internationalen Flughafen Paris Charles de Gaulle oder den Flughafen von Brüssel. Vom Flughafen Charles de Gaulle nehmen Sie einen Zug über Brüssel nach Brügge. Diese Fahrt dauert etwa 3 Stunden. Von Brüssel können
      Sie einen direkten Zug nach Brügge nehmen. Diese Fahrt dauert 1 Stunde. Wenn Sie über den Flughafen von Brüssel anreisen, können Sie mit dem Zug nach Brügge reisen. Der Bahnhof in Brügge ist nicht weit von der Anlegestelle entfernt. Sie können zu Fuß gehen (15 Minuten) oder ein Taxi nehmen.


      PKW-ANREISE

      Parken in Brügge: Unbewachte Parkplätze in der Nähe des Bahnhofs oder Parking`t Pandreitje € 9/Tag
      Parken in Paris: Parkmöglichkeit am Gare de Lyon (Quay de Bercy), ca. 80 €/Woche.

      Leider ist eine Reservierung der Parkplätze nicht möglich.


      BAHN-ANREISE

      Bahnhof: Paris, Brügge

      Tourstart in Paris: Von Paris Est mit der U-Bahn Linie 5 Richtung Place d‘Italie und aussteigen am Station Quai de la Rapée. Weiter zu Fuß oder per Taxi zur Anlegestelle.
      Tourstart in Brügge: siehe Flug-Anreise oberhalb

      Aktuelle Fahrplanauskünfte und Preisinformationen finden Sie ganz praktisch unter: www.radreisen.at/france-bahn


      SONSTIGES

      Aus Platzgründen möchten wir Sie bitten, auf Gepäck mit Hartschale zu verzichten, der Stauraum in der Kabine ist sehr begrenzt!

      Helmpflicht für ALLE Radfahrer! Bitte bringen Sie ihren eigenen Helm mit!

      Ihre vergünstigte Bahnanreise gleich mitbuchen... Flüge online buchen... Ihre günstige Busanreise gleich mitbuchen... Hier finden Sie ihr günstiges Hotel...
    • Inkludierte Tour-Leistungen:
      • 14 Nächte in Kabinen DU/WC
      • Vollpension (Frühstücksbuffet, 13x Lunchpaket, 13x Abendessen - in Peronne (Zwaantje) & St. Quentin (Fleur) kein Abendessen, Kaffee & Tee an Bord)
      • alle Hafen- & Schleusengebühren
      • Radreiseiseleitung
      • Begrüßungsgetränk
      • tägliche Routenbesprechung
      • tägliche Kabinenreinigung
         
      • Eintritt Clairière de l’Armistice
         
      • Eintritt Chateau Chantilly
         
      • Eintritt Rathaus Oudenaarde
         
      • Karten- und Infomaterial pro Kabine
    • Anreisetermine

      S2 18.05. - 01.06.19 Brügge - Paris (Zwaantje)
      S2 27.07. - 10.08.19 Brügge - Paris (Zwaantje)
      S2 29.06. - 13.07.19 Paris - Brügge (Zwaantje)
      S2 24.08. - 07.09.19 Paris - Brügge (Zwaantje)
      S2 06.07. - 20.07.19 Paris - Brügge (Fleur)
      S1 28.09. - 12.10.19 Paris - Brügge (Fleur)
      S2 20.07. - 03.08.19 Brügge - Paris (Fleur)

      Extras

      Fahrräder & Zubehör
      11/21-Gang-Leihrad 170/160
      Elektrorad  350

      Best - Preis - Garantie

      Wenn Sie noch am Buchungstag bei einem anderen Anbieter ein übereinstimmendes, verfügbares Radreiseangebot mit identen Reiseleistungen zu einem günstigeren Preis entdecken, bezahlen Sie auch bei uns nicht mehr + 1 Lenkertasche gibts GRATIS dazu!

      Alle Preise pro Person in EUR
    • Herzlich Willkommen an Bord der MS FLEUR!

      AUSSTATTUNG

      Die Fleur ging 2002 an den Start. Das geschmackvoll umgebaute Passagierschiff mit schöner Linienführung wurde speziell für die kleinen französischen Kanäle und Schleusen gebaut und fährt seit 2002 durch ganz Frankreich. Reint Dragt ist schon seit vielen Jahren der Besitzer. Diese jahrelange Erfahrung und Verbundenheit spiegeln sich in jeden Detail und garantieren einen gelungenen Urlaub. Die Fleur kann auf ihren Reisen über die französischen Wasserwege bis zu 20 Gäste mitnehmen.

      Die Fleur hat zwei Ebenen, wobei sich auf dem Oberdeck der Salon, eine großzügige Sitzecke, eine gemütliche Bar und das Sonnendeck befinden. Auf dem Sonnendeck kann man  wunderbar eine Tasse Kaffee oder den Aperitif genießen. Im Salon gibt es kostenlosen Zugang zum WIFI. Allerdings kann nicht immer für eine stabile Verbindung garantiert werden, da es sich um ein mobiles Netzwerk handelt. Im Salon gibt es Zentralheizung und Klimaanlage.


      VERPFLEGUNG

      Vollpension: Frühstück, Lunchpaket, Kaffee und Tee, 3-Gang-Abendessen


      KABINEN

      Im Unterdeck verfügt die Fleur über 10 komfortable Kabinen (8 m², separate Betten). Jede Kabine besitzt eine Dusche mit WC und Waschbecken. In den Kabinen gibt es ebenfalls Zentralheizung und Klimaanlage. Hier finden Sie auch einen kleinen Tresor und einen Föhn.


      NICHTRAUCHER-SCHIFF

      In allen Innenräumlichkeiten des Schiffes (Kabine, Salon, Restaurant, Flur, Toiletten) besteht ein generelles Rauchverbot. Rauchen ist ausschließlich auf dem Sonnendeck erlaubt.


      BORDSPRACHE

      Deutsch, Englisch


      Herzlich Willkommen an Bord der MS ZWAANTJE!

      Das Schiff “Zwaantje” ist ein 40 Meter langes Schiff, das max. 24 Passagieren komfortable Unterkunft bietet und unter niederländischer Flagge und Führung fährt. Auf dem Mitteldeck befindet sich der schöne klimatisierte Salon mit großen Panoramafenstern mit Restaurantabschnitt, einigen Sitzecken und einer kleinen Schiffsbar. Hier ist auch (abhängig vom Empfang – mobiles Internet, deswegen beschränkte Datenmenge) WLAN verfügbar. Das Schiff besticht durch das sehr große (18 x 5 Meter) Sonnendeck mit Sitzgelegenheiten und Aussicht rundum, wo Sie sich entspannen können, oder einen Blick ins Steuerhaus werfen können. In einem separaten Bereich werden die Fahrräder geparkt.

      Besitzer / Betreiber der Zwaantje: Martijn van Tatenhove und Marjorie Kersten, die bereits seit 13 Jahren in der Passagierfahrt tätig sind. Martijn ist Ihr Kapitän an Bord; er ist jedoch in einer Gastronomiefamilie aufgewachsen und ist ebenfalls ausgebildeter Koch. Marjorie hat an der Hochschule in Breda Tourismus studiert und viel in “Public Relations” gearbeitet. Das Betreiberpaar hat im Winter 2014/2015 die Inneneinrichtung der MS Zwaantje teilweise erneuert, sodass der Salon eine warme Ausstrahlung erhielt.


      VERPFLEGUNG

      Vollpension: Frühstück, Lunchpaket, Kaffee und Tee, 3-Gang-Abendessen


      KABINEN

      Auf dem Unterdeck befinden sich insgesamt 12 Außenkabinen: 10 Zweibettkabinen mit je 2 ebenerdigen Einzelbetten und zwei Kabinen mit je einem Doppelbett. Alle Kabinen verfügen über ein Badezimmer mit Dusche, Toilette und Waschbecken, ein Fenster (die beiden Kabinen mit Doppelbett haben ein etwas größeres Fenster, zum Öffnen) und individuell regulierbarer Klimaanlage.


      NICHTRAUCHER-SCHIFF

      In allen Innenräumlichkeiten des Schiffes (Kabine, Salon, Restaurant, Flur, Toiletten) besteht ein generelles Rauchverbot. Rauchen ist ausschließlich auf dem Sonnendeck erlaubt.


      BORDSPRACHE

      Deutsch, Englisch

    • Leih-Fahrräder & Zubehör

      MS Zwaantje: Die Mietfahrräder an Bord sind Tourenräder mit 21-Gang Kettenschaltung und Handbremsen
      MS Fleur: 11 Gänge Hybrid Rad von Geberit mit Handbremsen

      Radtasche, Wasserflasche, Leihelm sind inklusive.


      Elektro-Fahrräder | E-Bikes | Pedelecs

      Wir stellen Ihnen moderne Qualitäts-E-Bikes (Pedelecs) mit 7 oder 8-Gang-Nabenschaltung, stufenweise wählbarer Beihilfe der Tretkraft zur Verfügung. Die Räder verfügen über einen leistungsstarken Panasonic oder Bosch- Pedelec-Mittelmotor und starkem Lithium-Ionen-Akku, eine Akku-Ladung reicht für bis zu 65 Kilometer. Die Reichweite ist abhängig von Unterstützungslevel, Fahrweise, Körpergewicht und Geländebeschaffenheit. Je hügeliger das Gelände, je höher das Körpergewicht, desto mehr Akkukapazität wird verbraucht. Sie schonen Ihren Akku, indem Sie mit möglichst niedriger Unterstützung beginnen und bei Bedarf steigern. Die Akkus laden Sie nachts in Ihrer Kabine mittels Ladegerät.

      WICHTIG: bitte reservieren Sie Ebikes frühzeitig, da diese nur in sehr begrenzter Anzahl verfügbar sind.


      Fahrradpannen
      können auch bei neuen Rädern und bester Wartung vorkommen. Reifenpannen beheben Sie selbst, bei größeren Schäden kontaktieren Sie bitte den Guide welcher Sie auf der Radtour begleitet.

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